Das bin ich
Was machst du und warum tust du es so gerne?
Ich bin momentan im vierten Semester meines Physik-Bachelors. Zumindest für mich hat Physik extrem viel mit Philosophie gemein. Mich fasziniert es einfach jeden Tag aufs Neue, dass der menschliche Verstand in der Lage ist, mit Dingen zu arbeiten, die sich so fern vom eigenen Vorstellungsvermögen bewegen.
Was war dein Kindheitstraum?
Ich wollte immer möglichst viele Sprachen lernen, bin dann aber doch in den Naturwissenschaften gelandet.
Wie beginnst du deinen Tag am liebsten?
Mit einem gemeinsamen Frühstück in der Familie.
Wenn du eine Superheldin wärst, welche Superkraft hättest du?
Da ich immer noch extrem für Sprachen brenne, würde ich gern jede Sprache sprechen können.
Was ist dein Traumjob?
Die letzten zwei Jahre habe ich im Sommer an der Medizinischen Universität Innsbruck gearbeitet. Grundsätzlich würde ich gern in der Forschung bleiben, weil es immer neue Herausforderungen gibt und ich mich sehr gerne in komplexe Fragestellungen hineinarbeite, die ich vorher noch nie gesehen habe.
Wie bist du auf diese Fachrichtung gekommen?
Als Kind wollte ich eigentlich unbedingt einen Beruf haben, der viel mit Sprachen arbeitet. Durch eine Freundin bin ich dann aber zur Philosophie gekommen und konnte mich dann sehr für Naturphilosophie begeistern. Da war es nur noch ein kleiner Schritt hin zur Physik.
Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Besonders stolz macht mich mein Durchhaltevermögen. Da ich ursprünglich von einem ganz anderen Schultyp ohne Physikschwerpunkt komme, war mein Studienanfang eine echte Herausforderung, die auch mit Selbstzweifeln verbunden war. Aber die Begeisterung für das Fach ist größer als jede Unsicherheit.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Ich spiele schon lange Querflöte, mache Paartanz, backe viel und lerne extrem gerne Fremdsprachen. Sonst kann man mich im Winter oft beim Eislaufen treffen, da ich früher mal Eiskunstläuferin war.
Wofür brennst du?
Für alles Mögliche, von den Sprachen zur Poesie hin zur Philosophie und Musik. Für mich ist das kein Widerspruch, dass ich mein Physikstudium lieben und gleichzeitig Arendt lesen kann.
