Frau Lukasser-Vogl, was bedeutet es für Tirol, österreichweit das erste MINT-Bundesland zu sein?
Das Land Tirol wird flächendeckend mit sogenannten MINT-Laboren und/oder mobiler MINT-Infrastruktur ausgestattet. Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung moderner und praxisorientierter MINT-Bildungsangebote gesetzt. Kindergärten und Schulen im ganzen Land erhalten die Möglichkeit, naturwissenschaftliche und technische Inhalte spannend und zeitgemäß zu vermitteln. Ziel ist es, sowohl bei SchülerInnen als auch bei den PädagogIinnen Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die Chance erhalten, ihre individuellen Talente im MINT-Bereich zu entdecken und entsprechend gefördert zu werden.
Damit soll der Grundstein für persönliche MINT-Bildungswege gelegt, und das volle Potenzial zukünftiger Fachkräfte für Tirol ausgeschöpft und nachhaltig gestärkt werden. Ein hochwertiger MINT-Unterricht leistet darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft, indem er junge Menschen befähigt wissenschaftliche Informationen kritisch zu hinterfragen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Selbstwirksamkeit in Bezug auf die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.